05.06.2009
Poken – der digitale Handschlag
Die Zahl der Verbindungen im digitalen Kosmos nimmt zu. Wen man in der realen Welt kennenlernt, möchte man auch virtuell zum Freund oder Kontakt machen. Aber wie hieß die Person nochmal? Zum realen Namen muss man sich heute auch die Nicknames einer Person in sozialen Netzwerken merken – schwierig! Eine kleine, handliche Lösung für das Problem nennt sich "Poken".
Es gibt natürlich den Klassiker: Man zieht das kleine weiße Kärtchen aus der Jacketttasche und überreicht dem Gegenüber offiziell die eigene Visitenkarte. Alternativ bieten die Mobilfunkhersteller in den letzten Jahren die digitale Variante: Man hält das eigene Handy an das Handy des Gegenübers und hofft, dass die Funkübertragung klappt. Eine deutliche coolere Variante des Datentransfers bietet das kleine Gadget "Poken".
Ein Poken ähnelt einem Schlüsselanhänger. Die Hersteller haben auf die Außenwirkung ihrer Neuentwicklung geachtet und bieten das kleine Gadget in zahlreichen Designs an. So kann der Poken-Käufer aus einem Spektrum zwischen gruseligem Totenkopf und niedlichem Pandabärchen wählen. Auch so kann bereits eine Botschaft übermittelt werden.
Die Idee ist einfach: Auf das kleine Gadget lädt der Nutzer seine Kontaktdaten aus einer beliebigen Zahl von sozialen Netzwerken. Trifft man nun unterwegs einen zweiten Poken-Besitzer, können die kleinen Spielzeuge im Hand-Design aneinander gehalten werden. Innerhalb von zwei Sekunden tauschen die beiden Pokens per RFID-Technologie nun die gespeicherten Informationen aus.
Die Kontaktdaten des Gegenübers sind nun auf dem eigenen Poken gespeichert. Nach einem Abend voller neuer Kontakte kann man dann am nächsten Tag das Gadget per USB an den Rechner anschließen und die gespeicherten Daten online ablegen. Dabei entscheidet jeder Poken-User selbst, welche Social-Network-Daten er austauschen möchte. Neben den populären Angeboten wie Facebook, MySpace, studiVZ, Flickr oder Xing lassen sich auch die Instant-Messaging-Kontaktdaten von Skype, MSN, AIM/ICQ und Google Talk ablegen. Außerdem können ein Avatar-Bild und die Postanschrift hinterlegt werden. Praktisch für vergessliche User: Der Poken merkt sich, wann die Kontaktdaten mit einem anderen User getauscht wurden.
Das kleine Gadget eignet sich zurzeit vor allem für Menschen, die in der digitalen Welt zuhause sind und privat oder beruflich zahlreiche andere "Geeks" treffen. Sollten sich Poken in den nächsten Jahren verbreiten, könnte der „digitale Handschlag“ allerdings irgendwann zu einer Standardbegrüßung werden.
Was denken Sie über Gadgets wie Poken – nützlich, witzig, überflüssig? Werden solche kleinen Datenträger in den nächsten Jahren Verbreitung finden?
Es gibt natürlich den Klassiker: Man zieht das kleine weiße Kärtchen aus der Jacketttasche und überreicht dem Gegenüber offiziell die eigene Visitenkarte. Alternativ bieten die Mobilfunkhersteller in den letzten Jahren die digitale Variante: Man hält das eigene Handy an das Handy des Gegenübers und hofft, dass die Funkübertragung klappt. Eine deutliche coolere Variante des Datentransfers bietet das kleine Gadget "Poken".
Ein Poken ähnelt einem Schlüsselanhänger. Die Hersteller haben auf die Außenwirkung ihrer Neuentwicklung geachtet und bieten das kleine Gadget in zahlreichen Designs an. So kann der Poken-Käufer aus einem Spektrum zwischen gruseligem Totenkopf und niedlichem Pandabärchen wählen. Auch so kann bereits eine Botschaft übermittelt werden.
Die Idee ist einfach: Auf das kleine Gadget lädt der Nutzer seine Kontaktdaten aus einer beliebigen Zahl von sozialen Netzwerken. Trifft man nun unterwegs einen zweiten Poken-Besitzer, können die kleinen Spielzeuge im Hand-Design aneinander gehalten werden. Innerhalb von zwei Sekunden tauschen die beiden Pokens per RFID-Technologie nun die gespeicherten Informationen aus.
Die Kontaktdaten des Gegenübers sind nun auf dem eigenen Poken gespeichert. Nach einem Abend voller neuer Kontakte kann man dann am nächsten Tag das Gadget per USB an den Rechner anschließen und die gespeicherten Daten online ablegen. Dabei entscheidet jeder Poken-User selbst, welche Social-Network-Daten er austauschen möchte. Neben den populären Angeboten wie Facebook, MySpace, studiVZ, Flickr oder Xing lassen sich auch die Instant-Messaging-Kontaktdaten von Skype, MSN, AIM/ICQ und Google Talk ablegen. Außerdem können ein Avatar-Bild und die Postanschrift hinterlegt werden. Praktisch für vergessliche User: Der Poken merkt sich, wann die Kontaktdaten mit einem anderen User getauscht wurden.
Das kleine Gadget eignet sich zurzeit vor allem für Menschen, die in der digitalen Welt zuhause sind und privat oder beruflich zahlreiche andere "Geeks" treffen. Sollten sich Poken in den nächsten Jahren verbreiten, könnte der „digitale Handschlag“ allerdings irgendwann zu einer Standardbegrüßung werden.
Was denken Sie über Gadgets wie Poken – nützlich, witzig, überflüssig? Werden solche kleinen Datenträger in den nächsten Jahren Verbreitung finden?
Kategorie
Gadgets
Gadgets

Fabian
Kategorien
RSS Modul
Letzte Kommentare
08.03.10
Poken – der digita ... 07.03.10
Von wahren Fans fü ... 14.12.09
Entertain für Fami ... 08.11.09
Poken – der digita ... 08.11.09
Poken – der digita ...
Der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass auch auf www.get-a-poken.de eine große Auswahl Poken erhältlich ist. Ab 2 Stück versende ich sogar versandkostenfrei.
Beim letzten Telekom/DNAdigital Workshop wurde genug gepoked;)
@dustysnow genau, Poken gibt es nicht nur bei Missionpoken, sondern auch bei Get-a-poken, Pokenladen, www.poken-shop.de , Poken Direkt, Pokenonline, Worldofpoken usw :)
www.worldofpoken.com
scheint ja ne echte Alternative zum persönlichen Handschlag zu sein - Schweinegrippe läßt grüßen :-)
scheint ja ne echte Alternative zum persönlichen Handschlag zu sein - Schweinegrippe läßt grüßen :-)
Poken scheint den Hypetod bereits 2009 gestorben zu sein. Bin durch Zufall an eines geraten und habe im Verlauf eines kompletten Jahres nicht einmal jemanden in der Realität getroffen, der tatsächlich ebenfalls eines hatte. Schade eigentlich, fand es eine nette Idee, aber in der Zwischenzeit dürfte mein Poken den Weg aller anderen gegangen sein - es ist an der auf ihm lagernden Staubschicht erstickt.
Kommentar abgeben